Schach

 
     
     
Schachspiele - Rund um die Welt!
 
 
 
 

Seit das Schachspiel das Denken des Menschen beschäftigt, hat es auch dessen künstlerische Phantasie in Anspruch genommen. Die unerschöpflichen Möglichkeiten spieltechnischer Kombinationen haben seine Anziehungskraft und sein Ansehen begründet, die Gestaltungsvielfalt der Figuren und Spielfelder seine Zeitlosigkeit manifestiert. Schachfiguren und –bretter gehören als Objekte künstlerischer Formgebung der angewandten Kunst an. Die verwendeten Materialien und Motive sind höchst individualistisch gestaltet und besitzen ganz unterschiedlichen Wert. Damit ist nicht nur der künstlerische oder der reine Materialwert gemeint, sondern auch der persönliche Wert, den ein einzelnes Schachspiel für den jeweiligen Spieler darstellt. Insoweit sei hier beispielhaft auf die Schachspiele Nr. 36 und 43 verwiesen, die jeweils nur in einer einzigen Auflage existieren und von denen es weltweit kein Doppel gibt. Schachspiele sind aber auch Spiegelbilder der Gesellschaft, in denen sie entstehen, und der Menschen, von denen sie benutzt werden. Dies gilt zum einen für die verwendeten Materialien, aber natürlich auch für die dargestellten Figuren, die entsprechend der Intention des Spiels teils kriegerische, teils aber auch religiöse oder sogar politische Motive realisieren. Deshalb weist die stilistische Entwicklung des Schachspiels und seiner Figuren über die Jahrhunderte auch kaum einheitliche Merkmale auf. Doch gerade darin liegt der Reiz einer Schachspielsammlung – jedes Spiel hat seinen Platz in der spezifischen Umgebung, in der es entstanden ist und von den Menschen gespielt wird; es verfügt deshalb über eine unverwechselbare Aussagekraft und besitzt sein eigenes Leben. Genau das war die Idee zum Aufbau einer Schachspielsammlung: Aus jedem Land der Welt, das besucht wird, vervollständigt ein weiteres Spiel (manchmal sind es auch zwei oder gar drei Exemplare) die Sammlung und zeigt gleichzeitig die unendliche Gestaltungsvielfalt auf, mit der Schachfiguren und –bretter hergestellt werden. In aller Regel hat dies gut funktioniert und die 1988 begonnene Sammlung ist kontinuierlich gewachsen – nur im Jemen, in Bhutan und auf Malta wollte sich kein geeignetes Exemplar finden lassen.

 
     
 
 
 
 
 
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Schachspiele mit rotem Rahmen sind zweifach abgebildet!
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